Lager – Lernortkooperation

Um schulische und berufliche Ausbildung gut miteinander zu verbinden, dafür finden die Lernortkooperationen statt. So auch bei den Ausbildungsberufen im Bereich Lager. Am Dienstag trafen sich daher 17 Personen aus 10 Ausbildungsbetrieben mit den Lehrkräften ihrer “Azubis” um sich zu den Neuigkeiten in Schule und Beruf auszutauschen.

Auf der Agenda standen unter anderem ein Vortrag von Frau Emir von der Industrie- und Handelskammer, welche über die aktuellen Entwicklungen zu den Ausbildungszahlen der IHK Frankfurt berichtete. Sie hatte gute Neuigkeiten, denn die Zahlen in diesem Bereich würden wieder steigen. Unter anderem liege das daran, dass es erweiterte Möglichkeiten gebe, geflüchtete Auszubildende zu unterstützen, es veränderte Bedingungen in Bezug auf die Zulassung zur Abschlussprüfung sowie, nicht zuletzt, verstärkte Werbemaßnahmen seitens der IHK gebe.

Ganz konkrete Verbesserungen für die SchülerInnen in den Lagerberufen an der Feldbergschule wurden seitens der Lehrkräfte aus dem Fachbereich vorgestellt: Ab dem nächsten Schuljahr wird es weitere Unterstützungsmöglichkeiten zu sprachsensiblem Unterricht geben. Lehrkräfte besuchen hierfür Fortbildungen und können diese neuen Erkenntnisse dann im Unterricht umsetzen.

Weiterhin wurden die Themen “schulinterne Organisation” und “Lernmaterial” angesprochen.

Die VertreterInnen der Ausbildungsbetriebe erhielten auch eine kleine Führung durch die besonderen Lehrräume für die Lagerberufe. Die Feldbergschule bietet ein sogenanntes “Lernlager” an: Es stehen Regale bereit, welche bestückt werden. Geübt wird hier nicht nur die Erfassung von Ware, die Sortierung oder Aufbewahrung, auch der Umgang mit Gefahrenstoffen, die Verpackung oder Versand von Waren kann hier jederzeit umgesetzt werden.

Die Lehrkräfte informierten die Ausbildungsbetriebe über den erstmalig auch für Teilzeitklassen angebotenen Sport-Projekttag am 11. September. Auf dem Campusgelände haben die SchülerInnen der Feldbergschule an diesem Tag die Gelegenheit, ganz unterschiedliche Sportangebote wahrzunehmen. Im letzten Jahr waren diese so vielfältig wie: Baseball-Training, Rückwärtslaufen, Skateboardfahren etc. Außerdem nehmen die Lagerklassen auch am Spendenlauf für caritative Zwecke teil. Wie auch im Jahr zuvor, werden über gesponsorte  Laufrunden auf dem Sportfeld Spenden für das Kinderhospiz Bärenherz in Wiesbaden gesammelt. Wer gerne als Sponsor auftreten möchte, kann seinen Auszubildenden unterstützen.

Weiterhin wird seitens der Schule angestrebt, regelmäßig mit allen Klassen als außerschulischen Ort das Anne Frank Haus zu besuchen.

Zum Abschluss des Treffens gab es wieder die Möglichkeit, dass sich AusbilderInnen und Lehrkräfte in Einzelgesprächen zusammensetzen und konkrete Fördermaßnahmen einzelner SchülerInnen besprechen, was auch rege genutzt wurde.

Die Organisatorin, Fachlehrerin Silvia Reviol, zieht ein Fazit: “Wir sind wirklich froh, dass die Lernortkooperation so gut von den Ausbildungsbetrieben angenommen wird. Diese einmal jährlich stattfindende Veranstaltung hilft allen Beteiligten, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu fördern. Dies wirkt sich dann ganz konkret auf die Anzahl und die Qualität der abgeschlossenen Ausbildungsabschlüsse aus.”