Kennenlernfahrt 11 BG in Freiburg

Die Kennenlernfahrt der Jahrgangsstufe 11 BG führte nach Freiburg im Breisgau. Als Aktivitäten standen Kanufahrten, Bogenschießen und Seilbrückenbau auf dem Programm. Lesen Sie nachfolgend den Bericht der Schülerin Meryem Kaya aus der Klasse 11 BG-1.

 

“Die Kennenlernfahrt der neuen Jahrgangsstufe 11 führte uns nach Freiburg im Breisgau.
Alle fünf Klassen trafen verteilt auf 3 Busse gegen 14:00 Uhr in der Jugendherberge ein. Die Jugendherberge liegt zwischen dem Fluss Dreisam und einem Wald etwas außerhalb.

Nach dem Einchecken fuhren wir alle zusammen in die Innenstadt Freiburgs und hatten mehrere Stunden Zeit, um die Stadt zu erkunden. Nach dem Aufenthalt im Zentrum der Stadt Freiburg im Breisgau ging es zurück zur Jugendherberge, wo es anschließend Abendessen gab. Danach haben sich die Klassen mit ihren jeweiligen Lehrerinnen und Lehrern versammelt, um einige Formalitäten zu klären. Alle Klassen bekamen die Aufgabe, für eine bestimmte Person, deren Name man durch Losen zugeteilt bekommen hat, ein Geschenk zu besorgen, das mit den Charaktereigenschaften dieser Person zu tun hat. Die Schwierigkeit dabei war, dass es nicht erlaubt war etwas zu kaufen, weshalb Kreativität gefragt war. Danach hatten wir Freizeit bis 22 Uhr und um 23 Uhr musste jeder auf seinem Zimmer sein.

Der nächste Morgen begann mit einem ausgewogenem Frühstück und dem Zusammenstellen von den Lunchpaketen. Daraufhin begann das Tagesprogramm, das für jede Klasse individuell gestaltet wurde.

Unter anderem beinhaltete dieses Programm Aktivitäten wie Floßbau, Teamspiele, Bogenschießen und Seilbrückenbau. Alle Beschäftigungen waren so gestaltet, dass sie nur durch Kooperation und Engagement der kompletten Klasse ausgeführt werden konnten. Wir begannen mit dem Floßbau.

Diese Aufgabe schien zunächst für alle Beteiligten stressig und anstrengend. Ein Grund dafür könnte gewesen sein, dass es sehr heiß war. Doch mit der Zeit begannen immer mehr Teilnehmer Gefallen am Zusammenbauen des Floßes zu entwickeln. Nach Vollendung des Zusammenbaus des Floßes gingen die Schülerinnen und Schüler damit auf ein sehr klares Gewässer. Gegen Nachmittag fuhren alle gemeinsam zurück zur Jugendherberge und der Tag ging zu Ende.

Das Programm gab für Mittwoch die Teamspiele vor. Dazu fuhren wir auf ein Gelände bei Oberrimsingen. Dort wurden die Spiele ausgeführt, welche zur Förderung der Klassengemeinschaft beitragen sollten. Wir hatten viel Spaß dabei und merkten, was man durch Zusammenhalt erreichen kann. Am Abend wurden dann die Geschenke präsentiert. Dadurch wurde der Abend entspannter und heiterer zugleich.


Am Donnerstag fanden die Aufgaben in der Nähe der Jugendherberge statt. Das Seilbrückenbauen machte den meisten Spaß. Nachdem der komplizierte Bau bewältigt wurde, durften Freiwillige, die mutig genug waren, die Seile überqueren.

Nach einer kurzen Mittagspause ging es dann zum Bogenschießen.

Viele, die noch nie einen Bogen in der Hand hatten, konnten die Möglichkeit nutzen, dies auszuprobieren. Kleine Gruppen traten gegeneinander an, um für die Gruppe möglichst viele Treffer zu erzielen. Dann gab es zum Schluss noch einen Rückblick auf die ganze Woche und wir konnten unsere Meinung sagen. Es wurde gesagt, dass es im Großen und Ganzen eine hilfreiche und sinnvolle Klassenfahrt war und auf jeden Fall dazu beigetragen hat, die Klassengemeinschaft zu fördern. Manchen waren die Aktionen, die jeweils mindestens sechs Stunden in Anspruch nahmen, zu lange und dadurch waren die meisten am Ende auch sehr erschöpft und müde.
Am Freitag ging es dann um 09:00 Uhr zurück nach Oberursel in die Feldbergschule.”

Meryem Kaya (11 BG-1)