Ausflug zur Opel-Produktion

Am Mittwoch, 4. Dezember hieß es für die Klasse 12 FO-2 mit ihrer Wirtschafts-Lehrerin A. von Cleef auf zu Opel nach Rüsselsheim. Im Rahmen des Wirtschaftslehreunterrichts sollten Themen wie Taktfrequenz, Akkordlohn, Produktion sowie die verschiedenen Kostenarten eines Produktionsbetriebes aus einem anderen Blickwinkel, fernab vom Lehrbuch, erfahren werden.

Start der Opel-Werkstour war das Adam-Opel-Haus. Die Unternehmenszentrale beeindruckte die SchülerInnen und ließ einige Augen staunen. Hier startete die zweistündige Werkstour durch die Automobilproduktion und die Oldtimerwerkstatt. Die SchülerInnen verfolgten die komplette Produktion eines Opel Insignias, angefangen vom Presswerk über den Rohkarosseriebau bis hin zur Fertigung und Montage, welche als „Hochzeit“ bezeichnet wird.

 

Diese „Hochzeit“ wurde 1936 erstmals von Opel eingeführt und gilt heute als im Automobilbau weltweit angewandtes Montageprinzip. Fahrwerk und Karosserie werden getrennt voneinander vormontiert und im Bereich Fertigungs- und Endmontage zusammengeführt. In Rüsselsheim wird also fleißig geheiratet und die SchülerInnen konnten live dabei sein. Die Teilnehmer waren fasziniert und konnten alle ihre Fragen zu Lohnformen, Kosten und Produktionszeiten stellen. „Solch einen Unterricht sollten wir häufiger machen“ da waren sich am Ende alle einig.