Deutsche Revolution 1918 – Geschichtskurse BG im Theater

Die gesamte Jahrgangsstufe 13 des Beruflichen Gymnasiums tauschte am Montagvormittag, 3.2.2020, die Klassenzimmer mit dem Theaterstudio des Freien Schauspiel Ensembles im Titania in der Frankfurter Basaltstraße. Lesen Sie nachfolgend den Bericht von Geschichts- und PoWi-Lehrerin Christiane Goslar:

“Die vier Stunden des PoWi- und Geschichtsunterrichts nutzen wir, um uns in Form einer Theaterinszenierung und unter Einbindung interaktiver Elemente mit der deutschen Revolution von 1918/1919 auseinanderzusetzen. Begleitet von den Lehrerinnen Jutta Erlenkötter, Lena Naumann und mir tauchten die SchülerInnen in die Atmosphäre sowie Irrungen und Wirrungen der damaligen Zeit ein.

Das Ende des ersten Weltkrieges und ein spannungsgeladener wie auch gewaltsamer Neufindungsprozess kennzeichneten diese Zeit, in welcher unter anderem die Modelle “Parlamentarische Demokratie” oder “Räterepublik” zur Debatte standen. Wir wurden von den SchauspielerInnen kurzerhand in die Handlung einbezogen und als TeilnehmerInnen des Rätekongresses deklariert sowie zur Abstimmung aufgefordert. Auch die regionale Anbindung an Frankfurt war gegeben, indem wir beispielsweise einen Protokollauszug der Frankfurter Stadtverordneten-Versammlung vom 12. November 1918 in die Hand bekamen.

Viele zeitgenössische Texte und Sekundärliteratur boten die Grundlage für den Text der Theateraufführung, der uns stark beeindruckte. Dass keine Langeweile auftrat, dafür sorgten die SchauspielerInnen mit ihrem engagierten Auftreten, Sprechen und Singen. Die Liedzeilen von “Revoluzzer, Lampenputzer” stießen auf sehr große Resonanz bei den SchülerInnen.

Die SchauspielerInnen freuten sich über das disziplinierte Publikum aus der Feldbergschule, das sehr interessiert an der Veranstaltung teilnahm, wie Regisseur Hinzpeter hervorhob. Der Regisseur freut sich daher auf seinen Besuch in der Feldbergschule, der im Rahmen einer Nachbereitung der Veranstaltung in den Räumen der Schule demnächst stattfinden wird. 


Unser Dank geht nicht zuletzt an die Schulleitung, die uns bei der Realisierung des Projektes wohlwollend unterstützte.”

(Text und Fotos: Christiane Goslar)